Der Lehrling des Magiers – Midkemia Saga 1 – Raymond Feist – Fantasyroman

In Der Lehrling des Magiers von Raymond Feist erleben wir die ersten Schritte in die Welt Midkemia, die Feist in vielen Folgeromanen und Reihen weiter ausbaut. Lohnt sich die Reise in den Kontinent Midkemia?

Meine Videorezension:

Handlung
Ein 13-jähriger Junge lebt bescheiden in einer kleinen Stadt am Meer. Wir begleiten ihn auf seiner Jagd nach Krabben. Doch er wird von einem Sturm überrascht und schließlich von einem Magier und seinem Gehilfen gerettet.
Pug wird Lehrling bei diesem Magier, der am Hofe des Herzogs arbeitet. So gelangt Pug bald in höhere Kreise und es gelingt ihm sogar, durch eine Heldentat zum Junker aufzusteigen.
Bis hierher verläuft das Buch in »geordneten Bahnen«, dann – ungefähr nach dem ersten Viertel des Romans – erscheint ein geheimnisvoller Feind an der Küste. Menschen aus einer anderen Dimension! Sind sie wirklich mit ihrem Schiff nur an der Küste gestrandet? Oder bereiten sie eine Invasion Midkemias vor?

Charaktere
Pug ist ohne Zweifel der Hauptcharakter der ersten drei Viertel des Romans. Wir erleben, wie der Junge heranwächst, seine Fähigkeiten entwickelt und die Welt entdeckt.
Insgesamt sind die Charaktere sehr verschieden und auch interessant. Da es jedoch sehr viele unterschiedliche Charaktere gibt, hätte eine Personenliste – vielleicht mit Stammbaum – im Anhang sehr geholfen.

Welt
Midkemia ist sehr klassisch und scheint größtenteils an Tolkiens Mittelerde angelehnt. Da es in dieser Reihe sehr viele Bände gibt, wird die Welt sicher von Roman zu Roman bereichert. Ich freue mich darauf, Midkemia noch weiter zu entdecken. Hier in Band 1 konnte mir die Welt noch nicht so sehr ans Herz wachsen. Die beschriebenen Passagen wirkten noch recht austauschbar. Trotz langer Reise der Hauptpersonen durch das Land bin ich noch nicht wirklich dort angekommen. Die beschriebene Landschaft wirkt steril und atmet nicht zwischen den Buchseiten.

Sprache
Die Sprache ist angenehm, sticht aber weder positiv noch negativ heraus. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der auktoriale Erzähler. In modernen Büchern findet man meist einen personellen Erzähler.

Fazit
Der Auftakt zu einer Reihe, die sehr interessant werden könnte. Der erste Band geizt ein wenig mit Spannung und lässt noch viel Luft nach oben.

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